screenheroes https://screenheroes.net Sat, 01 Apr 2017 20:20:53 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.5 The Neon Demon (2016) – Kritik: Zwischen Licht und Schatten https://screenheroes.net/the-neon-demon-2016-kritik/ https://screenheroes.net/the-neon-demon-2016-kritik/#respond Sat, 01 Apr 2017 17:13:09 +0000 https://screenheroes.net/?p=16286 The Neon Demon ist ein hypnotischer Trip durch eine verlogene Welt, die das Individuum aushöhlt, auf die äußere Hülle reduziert und sämtliche Unschuld verschluckt. Die 16-Jährige Jesse macht sich auf den Weg von Georgia nach Los Angeles, um ihren Traum von einer Karriere in der Modebranche zu verwirklichen. Schnell merkt sie, dass die Versprechungen in [...]

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The Neon Demon ist ein hypnotischer Trip durch eine verlogene Welt, die das Individuum aushöhlt, auf die äußere Hülle reduziert und sämtliche Unschuld verschluckt.

Die 16-Jährige Jesse macht sich auf den Weg von Georgia nach Los Angeles, um ihren Traum von einer Karriere in der Modebranche zu verwirklichen.

Schnell merkt sie, dass die Versprechungen in der Modewelt von kurzer Dauer sind. Zahlreiche Mädchen kommen mit ihren Hoffnungen in dieser Branche an, um dann an der ungewohnten und kalten sowie schnelllebigen Welt zu zerbrechen. Und so sitzen die jungen Damen im Wartesaal des Glücks, stets in der Hoffnung, endlich ein Shooting zu bekommen. Und so hetzen die jungen Damen von einem Schaulaufen zum nächsten. Jessy selbst wird früh durch ihre Agentin in die Welt der Lügen eingeführt, denn von dieser erhält sie die Anweisung ihr wahres Alter zu verleugnen: 19 statt 16 – hört sich besser an.

The Neon Demon ist die Geschichte eines rasanten Aufstiegs in einer oberflächlichen Welt. Diese Welt erlaubt nur wenigen Menschen den Aufstieg und muss zwanghaft auch Verlierer hervorbringen. Und davon gibt es in der Branche eine Menge: Da wäre Sarah (Abbey Lee), die daran zu zerbrechen scheint, dass Jesse nun die Branche dominiert und selbst immer weniger Aufträge generieren kann. Da ist aber auch Gigi (Bella Heathcote), die sich ihren Körper immer wieder durch Chirurgen zurechtbiegen lässt, um den Trends der Branche zu standhalten zu können. Aber nicht nur die Frauen jagen ihren Träumen hinterher, sondern auch die Männer. Fotograf Dean (Karl Glusman) ermöglicht Jesse mit seinen Bildern den Zugang zur Branche, wird dann aber zeitnah vom System verschluckt.

The Neon Demon - Jesses Transformation

Jesse auf dem Laufsteg

Und zuletzt ist da noch Ruby (Jena Malone), die Maskenbildnerin, die sich nebenbei noch Geld als Leichenkosmetikerin verdient. Ruby verfällt Jesse bereits früh und droht an deren Abweisung zu zerbrechen. Den psychischen Verfall von Ruby inszeniert Nicolas Winding Refn in einer ernsthaft schockierenden Szene, die den Bereich des Zumutbaren für einige Zuschauer überschreiten wird. Dennoch ist dem Regisseur auch mit dieser Szene ein Kunstgriff gelungen, der die Verzweiflung und gefühlte Ausweglosigkeit Rubys in wenigen, wenn auch zerstörerischen Bildern einfängt.

Es ist aber nicht nur die Modebranche, die Nicolas Winding Refn in The Neon Demon angreift. Es ist auch die Stadt L.A., die ihre Bewohner zu Monstern werden lässt. Der Motelbesitzer Hank (Keanu Reeves) ist ein Abzocker, ein schmieriger Macho, der sich Nacht für Nacht an den jungen Mädchen in seinem Motel vergeht.

„Ich bin nicht so hilflos wie ich aussehe…“

Nicolas Winding Refn erzählt seine Geschichte in einer surreal erscheinenden Welt, die er durch grelle Farbtöne inszeniert und jede einzelne Szene wie einen Traum wirken lässt. Der Regisseur zeichnet langsame, verträumte Bilder, die stets erahnen lassen, dass sich bald etwas winden, ein heraufziehendes Unheil das bisher Gesehene zerstören wird. Jesses Transformation vom unschuldigen Mädchen zur rücksichtslosen Diva erzählt Winding Refn in ikonographischen Bildern, die im Gedächtnis bleiben.

Unterstützt werden die Bilder von einer schwer anmutenden, bedrückenden Musik, die häufig nur vom Auslöser der Kameras unterbrochen wird, die wie ein Herzschlag anmuten. Die Metaphorik in The Neon Demon ist das dominierende Moment und die treibende Kraft der Erzählung. Dem Regisseur ist es gelungen, dass die Geschichte über die visuellen Impulse mit den Augen wahrgenommen wird und weniger auditiv über die Dialoge.

Überhaupt wirken die Dialoge in vielen Szenen Damit bricht er das Zusammenspiel von Sehen und Hören auf und beschränkt sich in vielerlei Hinsicht nur auf das Sehen. The Neon Demon erzählt seine Geschichte über die Form, ein Zugang, den nur sehr wenige Regisseure wirklich beherrschen.

„Wahre Schönheit ist die stärkste Währung, die wir haben.“

Es ist Fluch un Segen zugleich, dass man über Jesse nicht wirklich viel erfährt. Auf der einen Seite ist man als Zuschauer wirklich neugierig, welchen Hintergrund der Charakter von Jesse in ihrer Heimatstadt Georgia gehabt haben mag. Auf der anderen Seite ist gerade das Ausbleiben von Details so wichtig, um Jesse in eine Distanz sowohl zum Zuschauer als auch zu den anderen Charakteren zu bringen. Für die Erzählung von The Neon Demon ist dieser Schachzug aber konsequent, da er die Flüchtigkeit von Menschen, Gesichtern und Ereignissen unterstreicht.

Nicolas Windung Refn setzt das Thema Schönheit und Vergänglichkeit in den Fokus seiner Erzählung. Dabei ist The Neon Demon in erster Linie eine Abrechnung mit der Branche und den dort herrschenden Mechanismen. Der Film ist aber auch eine Mahnung an die Jesses dieser Welt, denn Schönheit kann auch zum Fluch werden, wenn man sie wie eine Karte ausspielt.

Der wahre Schrecken ist aber, dass das Schöne ins Schreckliche abgleiten kann.

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Martyrs (2008) – Kritik: Diesseits und Jenseits https://screenheroes.net/martyrs-2008-kritik/ https://screenheroes.net/martyrs-2008-kritik/#respond Sat, 18 Mar 2017 17:10:06 +0000 http://screenheroes.net/?p=16178 Es gibt Filme, die man nicht vergisst. Martyrs ist einer dieser Filme, die unter die Haut gehen, die einen auch nach dem Abspann noch gebannt und nachdenklich vor dem Fernseher sitzen lassen. Martyrs tut weh - im Kopf mehr als im Magen - und lässt einen lange Zeit nicht mehr los. Der Film von Pascal [...]

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Es gibt Filme, die man nicht vergisst. Martyrs ist einer dieser Filme, die unter die Haut gehen, die einen auch nach dem Abspann noch gebannt und nachdenklich vor dem Fernseher sitzen lassen. Martyrs tut weh – im Kopf mehr als im Magen – und lässt einen lange Zeit nicht mehr los.

Der Film von Pascal Laugier beginnt im Frankreich der 70er Jahre: Ein junges Mädchen rennt eine Straße in einem Industrieviertel entlang. Völlig panisch und vor Angst schreiend, entfernt es sich Meter für Meter vom Ort der Peinigung, deren Ausmaß für den Zuschauer zunächst unklar bleibt. Das junge Mädchen heißt Lucie und wird zu diesem Zeitpunkt bereits seit einem Jahr vermisst. Obwohl die Polizei den Ort der Entführung später ausfindig machen kann, bleiben sowohl Motive als auch Täter verborgen.

Lucie verbringt den Rest ihrer Kindheit in einer psychiatrischen Einrichtung, in der sie Anna kennenlernt. Schon bald verbindet die beiden Mädchen eine unzertrennliche Freundschaft. Doch die scheinbar heile Welt trügt, denn Lucie sinnt auf Rache.

15 Jahre später: Eine Familie sitzt beim Frühstück, es klingelt an der Tür. Als der Vater öffnet, steht Lucie mit einer Schrotflinte vor ihm und drückt ab. Lucie hat ihre Peiniger ausfindig gemacht und rächt sich kompromisslos für die in ihrer Kindheit erlittenen Qualen. Doch Lucia ahnt nicht, dass der wahre Schrecken den beiden Frauen noch bevorsteht.

Martyrs - Anna in Gefangenschaft

Anna kann nicht fassen, was ihr zustößt.

Martyrs schlägt für vergleichbare Filme des Genres vergleichbar leise Töne an. Gerade in der zweiten Hälfte des Films ist die Anzahl der Dialoge auf ein Minimum reduziert. Und es braucht auch keine Worte, um den Schrecken zu transportieren, der den beiden Frauen widerfährt. In kurzen Auf- und Abblenden sieht der Zuschauer das Geschehen und wird in einen Sog aus Angst, Mitgefühl und Trauer gezogen. Martyrs ist der beste Beweis dafür, dass der beste Horror im Kopf stattfindet.

Laugier dosiert die gewaltsamen Szenen sparsam und setzt sie nur dort ein, wo sie der Geschichte um Anna und Lucie dienlich sind. Keine Frage, auch Martyrs hat harte Szenen. Diese Szenen transportieren ihren Schrecken aber nicht über Blut und Splatter, sondern über die psychologische Aspekte. Als Zuschauer erwischt man sich wiederholt bei der Frage: Was wäre, wenn ich in der Lage von Lucie bzw. Anna wäre? Wie muss sich ein Mensch fühlen, der in eine solche Situation gerät?

Die bloße Vorstellung in der Lage der Protagonistinnen zu sein, versetzt den Zuschauer in Angst und Schrecken. Als Zuschauer sitzt man vor dem Fernseher und möchte den beiden Frauen zurufen, dass sie flüchten, dass sie rennen sollen… Selten hat ein Film des Genres den Zuschauer derart in seine Geschichte hineingezogen.

Erwähnenswert ist auch, dass Laugier einen Großteil seines Horrors am helllichten Tag stattfinden lässt und dazu noch in einer Umgebung, die auf den ersten Blick zivilisiert und aufgeschlossen erscheint. Der Akt der Gewalt wird nicht von Hinterwäldlern ausgelöst, sondern durch die gehobene Gesellschaft, die ihre Taten in den vermeintlichen Dienst der Wissenschaft stellt.

Martyrs - Anna berichtet der alten Dame

Was berichtet Anna der alten Dame?

Laugier gestaltet das Ende seiner Erzählung bewusst offen und somit bleibt der Zuschauer mit der Frage zurück, was am Ende wirklich passiert ist. Es gibt mehrere Lesarten des Endes, die auch ihre Berechtigung besitzen. Unzweifelhaft ist es eine Stärke von Martyrs, dass das Ende der Deutungshoheit des Zuschauers unterliegt.

Mit Martyrs hat Pascal Laugier ein (Horror-)Drama erschaffen und ist der erste Horrorfilm, der mich wirklich tief berührt und erschüttert hat. Beherrscht von einem Nihilismus, der auch die Wissenschaften infrage stellt, geht Martyrs an die Substanz.

Martyrs erzählt eine intelligente und berührende Geschichte, die im Genre des Horrorfilms neue Maßstäbe setzt. Wer sich selbst starke Nerven attestiert, sollte Martyrs auf jeden Fall gesehen haben. Aber zum Abschluss noch einmal in aller Deutlichkeit: Martyrs ist kein Unterhaltungsfilm, sondern ein schwer zu ertragendes Experiment.

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Alien 3 (1992) – Grenzgang im Weltraum https://screenheroes.net/alien-3-kritik/ https://screenheroes.net/alien-3-kritik/#comments Sat, 20 Aug 2016 14:15:23 +0000 http://screenheroes.net/?p=15929 Alien 3 ist weder Fisch noch Fleisch. Denn in einem perfekt eingerichteten und klaustrophobischen Setting kann der Film nicht an die erzählerische Dichte der Vorgänger anschließen. Und es gibt zahlreiche andere Schwächen. Dennoch ist Alien 3 kein schlechter Film und kann in einigen Aspekten durchaus überzeugen. Regisseur David Fincher schafft wundervolle und ikonographische Bilder, die [...]

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Alien 3 ist weder Fisch noch Fleisch. Denn in einem perfekt eingerichteten und klaustrophobischen Setting kann der Film nicht an die erzählerische Dichte der Vorgänger anschließen. Und es gibt zahlreiche andere Schwächen.

Alien 3

Dennoch ist Alien 3 kein schlechter Film und kann in einigen Aspekten durchaus überzeugen. Regisseur David Fincher schafft wundervolle und ikonographische Bilder, die der dunklen Thematik des Stoffes gerecht werden.

Auf der anderen Seite hat man eine Menge Potential bei der Story- und Charakterentwicklung verschenkt.

Ridley Scotts Alien war ein Meisterwerk des Science-Fiction-Horror und James Cameron Aliens war ein bahnbrechender Actionfilm. Zusammen formten diese beiden Filme ein zusammenhängendes und befriedigendes Ganzes.

Man kann sich also darüber streiten, ob Alien 3 eine Daseinsberechtigung hat. Alien bereitete das Setup für den Nachfolger. Aliens führte dann die Schicksale von Ripley und dem Xenomorph zu einem schlüssigen und kathartischen Schluss. Dementsprechend sind die Erwartungen an einen dritten Teil immens hoch.

Alien 3

Erneut ein nahtloser Übergang

Wie auch Aliens knüpft Alien 3 an die Geschehnisse des Vorgängers an. Ripley, Newt, Bishop und Hicks stranden in ihren Rettungskapseln auf dem heruntergekommenen Planeten namens Fiorina „Fury“ 161.

Dieser Planet beherbergt ein Hochsicherheitsgefängnis, welches mit den übelsten Insassen aufwarten kann: Mörder, Vergewaltiger und Kinderschänder.

Man muss kein Hellseher sein, um zu erraten, dass auch dieses Mal ein Alien an Bord des Schiffes ist und jeden angreift, der sich ihm in den Weg stellt.

Nur Ripley kommt dieses Mal davon und wird nicht von dem Biest angegriffen. Ein Körperscan macht deutlich, dass der Xenomorph auch einen guten Grund dafür hat. Denn in Ripley wächst eine neue Königin heran.

Alien 3

Stärken und Schwächen

Bereits die Anfangsszene bereitet dem Zuschauer Bauchschmerzen, wird die Story mit dem Ausscheiden von Newt, Hicks und Bishop gleich zu Beginn ihrer Bezugspunkte zum Vorgänger beraubt.

In meinen Augen stellt der Tod von Newt einen folgenschweren Fehler dar. Man stelle sich ein Szenario vor, in dem Ripley nicht nur gegen das Alien kämpfen, sondern Newt auch noch vor den Insassen von Fury 161 beschützen muss.

Ein unschuldiges Mädchen, welches dem Tod noch einmal entkommen ist, müsste sich nun mit dem von der Gesellschaft ausgeschiedenen Abschaum auseinandersetzen. Hier haben die Autoren viel Potential verschenkt.

Ersetzt werden die liebgewonnenen Charaktere aus dem zweiten Teil durch unsympathische und austauschbare Figuren. Den Tod der meisten Figuren nimmt man gleichgültig hin. Identifikationsfiguren sucht man vergeblich.

Dadurch, dass der Plot relativ früh sein dunkles Geheimnis lüftet, macht man sich um Ripley keine Sorgen mehr, da das Alien sie sowieso nicht angreift und somit massiv an Bedrohung einbüßt.

Überhaupt ist die Motivation des Xenomorphs nicht nachvollziehbar und in hohem Maße eigenartig. Anstatt seine Opfer – wie in den Vorgängern – zu verschleppen und in einen Kokon zu spinnen, tötet dieses Monster schonungslos und ohne ersichtlichen Zweck.

Alien 3

Gewohnt gut zeichnet sich auch dieses Mal die Besetzung der einzelnen Rollen aus. Sigourney Weaver glänzt erneut mit einer tollen Performance, Charles Dance ist exzellent als der in Ungnade gefallene Arzt Clemens.

Alien 3 fühlt sich beschränkter und intimer an als Aliens. Die Umgebung ist wieder klaustrophobischer, die Handlungsräume sind nicht nur aufgrund der fehlenden Waffen begrenzter.

An die Seite der zahlreichen Schwachstellen, die Alien 3 aufführt, treten gelegentliche Momente absoluter Perfektion. Die letzte Szene lässt mit Sicherheit jedem Fan der Saga den Atem stocken.

Fischer zeichnet ein düsteres und hoffnungsloses Bild der Zukunft, welche in ihrer aggressiven Inszenierung enormen Eindruck auf den Zuschauer macht.

Alien 3

Dennoch blieb ich nach dem Film enttäuscht zurück. Alien 3 funktioniert nicht als eigenständiger Film und ist im Vergleich zu den Vorgängern höchstens Mittelmaß. Dennoch bekommt der Film von mir eine Empfehlung, denn das Ende kann im Zusammenspiel mit den Vorgängern überzeugen.

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Die 5 besten am Donnerstag #7 https://screenheroes.net/5-besten-donnerstag-7/ https://screenheroes.net/5-besten-donnerstag-7/#comments Thu, 18 Aug 2016 16:20:48 +0000 http://screenheroes.net/?p=15926 In dieser Woche stellt Gorana mich vor eine schwierige Aufgabe. Denn sie möchte die fünf Lieblingsfilme aus der Kindheit erfahren. Um ehrlich zu sein, muss ich stark nachdenken, um diese Liste zu füllen. Trotzdem habe ich fünf Filme zusammenbekommen, an die ich mich auch heute noch gerne erinnere. Nachdem ich in der letzten Woche ausgesetzt [...]

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In dieser Woche stellt Gorana mich vor eine schwierige Aufgabe. Denn sie möchte die fünf Lieblingsfilme aus der Kindheit erfahren. Um ehrlich zu sein, muss ich stark nachdenken, um diese Liste zu füllen. Trotzdem habe ich fünf Filme zusammenbekommen, an die ich mich auch heute noch gerne erinnere.

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Nachdem ich in der letzten Woche ausgesetzt habe, da ich nicht viel zu der Thematik beitragen konnte, kommen hier nun meine Antworten zu Runde 7:

  1. Jurassic Park (1993): Ja, Jurassic Park. Unvergessen verbunden mit diesem Film ist der Dialog meiner Mutter mit der Kassiererin, die mich zuerst nicht reinlassen wollte. Aber meine Mutter hatte keine Wahl: Ich habe Dinosaurier geliebt und hätte es ihr niemals verziehen, wenn sie nachgegeben hätte.
  2. Duck Tales: Jäger der verlorenen Lampe (1990): Duck Tales…Wohooooo… Meine erste eigene VHS-Kassette. Unvergessen und so viel besser als viele der heutigen Kinderfilme.
  3. Unten am Fluß (1978): Eine Verfilmung nach dem Roman von Richard Adams. Die Abenteuer des Hasen Fiver habe ich zahlreiche Male gesehen und sie sind bis heute unvergessen.
  4. Das letzte Einhorn (1982): Noch heute erinnere ich mich an den bösen Stier und die Panik, in die er mich als Kind versetzt hat. Eine schöne Geschichte, die meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung gefunden hat.
  5. E.T. – Der Außerirdische (1982): Wer kennt ihn nicht? Keinen Film habe ich in meiner Kindheit häufiger gesehen. Auch wenn ich zuerst Angst vor E.T. hatte, hat er sich doch schnell zu einem meiner liebsten Charaktere entwickelt.

Soweit zu meiner Liste. Auf eure Kommentare und Antworten bin ich ebenso gespannt. Euch eine erholsame und hoffentlich noch sonnige Woche.

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Aliens (1986) – Von Müttern, Marines und Kugeln https://screenheroes.net/aliens-1986-kritik/ https://screenheroes.net/aliens-1986-kritik/#comments Mon, 15 Aug 2016 17:15:45 +0000 http://screenheroes.net/?p=15907 1986 erschuf Regisseur James Cameron ein Musterbeispiel für eine gelungene Fortsetzung: Aliens. Bis in die Gegenwart steht Aliens für alles, was Fortsetzungen sein und wonach sie streben sollten: Ein gelungenes Aufgreifen der zuvor behandelten Thematik und deren Weiterentwicklung. Camerons Fortsetzung ist lauter als sein Vorgänger, viel lauter. Ridley Scott wählte in Alien den leisen Ansatz [...]

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1986 erschuf Regisseur James Cameron ein Musterbeispiel für eine gelungene Fortsetzung: Aliens.

Bis in die Gegenwart steht Aliens für alles, was Fortsetzungen sein und wonach sie streben sollten: Ein gelungenes Aufgreifen der zuvor behandelten Thematik und deren Weiterentwicklung.

Camerons Fortsetzung ist lauter als sein Vorgänger, viel lauter. Ridley Scott wählte in Alien den leisen Ansatz und ließ sein Monster selten, aber in ausgewählten Momenten auftreten. Auch wenn bereits in Alien deutlich wurde, dass eine ganze Menge von den Xenomorphs gibt (Szene in der Brutkammer), hat Scott davon keinen Gebrauch gemacht.

Bei Cameron eilen zahlreiche Monster durch die Gänge und jagen Ripley sowie zahlreiche Marines. War Alien noch im Bereich des Horror anzusiedeln, transformiert Cameron den Film in einen Actionstreifen. Diese Transformation ist aber kein negativer Aspekt, sondern eine logische Weiterentwicklung.

Die Geschichten von Scott und Cameron gehen Hand in Hand und ergeben zusammen eine packende Geschichte.

Eine nahtlose Fortsetzung

57 Jahre nach den Ereignissen auf der Nostromo wird Ripley per Zufall von einem Bergungstrupp gefunden.

Ripley erwacht in einer Raumstation und trägt noch immer die Ereignisse der Vergangenheit in sich. Erschwerend kommt hinzu, dass ihre Geschichte von einem zerstörerischen Alien nicht viel Glauben geschenkt wird.

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Noch schlimmer: Der Planet LV–426, auf dem die fremde Alien-Rasse entdeckt wurde, wird von der Firma Weyland-Yutani Corporation als Kolonie benutzt.

In Ripley Augen muss der von der Firma verwendete Slogan Building Better Worlds wie Ironie klingen. Und als alle Funkverbindungen zu LV–426 verlorengehen, ahnt Ripley, dass das Böse noch immer sein Unwesen treibt.

Um herauszufinden, was sich auf LV–426 abspielt, schickt Weyland-Yutani eine Gruppe von Marines auf Expedition, begleitet von Ripley als Beraterin.

Ripley und die Marines sehen sich mit einem ganzen Nest von Aliens konfrontiert und einer Königin, die auf Rache sinnt.

Erneut starke Charaktere

Wenn es ein Feld in Aliens gibt, auf dem James Cameron besonders punkten kann, dann ist es das der Charakterentwicklung.

So bekommen wir mehr Informationen über die Geschichte von Ripley und ihre Hintergründe. War die Version von Ridley Scott eine Momentaufnahme im Leben einer Figur, unterfüttert Cameron diese nun mit Leben.

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Ohne Zweifel ist es auch dieses Mal Sigourney Weaver in der Rolle von Ellen Ripley, die das Schlüsselmoment für den Erfolg von Aliens darstellt. Und so scheint es in jeder Szene, dass niemand diese Rolle besser hätte spielen können.

Bis in die Nebenrollen ist Aliens wunderbar besetzt. Da ist das junge und verlassene Mädchen Newt (Carrie Henn); der charismatische Corporal Dwayne Hicks (Michael Biehn); der finstere und hinterhältige Carter Burke (Paul Reise); der intelligente und berechnende Bishop (Lance Hendriken) und der energische sowie sarkastische Private Hudson (Bill Paxton).

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Alle der zuvor genannten Rollen werden von tollen Schauspielern zum Leben erweckt und tragen während des gesamten Films zum Erlebnis bei, welches Aliens seinen Zuschauern bietet.

Kleine Abstriche

Auch wenn Camerons Sequel in den Punkten Story, Charakterentwicklung und Action besticht, gibt es doch auch Schattenseiten.

Aliens ist weniger dunkel, weniger bedrückend und kaum klaustrophobisch als sein Vorgänger. Ridley Scott fokussierte sich auf die Atmosphäre, James Cameron dagegen inszeniert mit Aliens vielmehr eine Action-Achterbahn.

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Dennoch macht der Film eine Menge Spaß.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Aliens bis in die heutige Zeit nichts von seiner visuellen und technischen Schlagkraft verloren hat.

Wer Alien mochte, muss auch Aliens zwingend sehen. Beide Filme stehen für den Aufbruch in eine neue Ära des Kinos und werden auch in den nächsten Jahrzehnten nichts von ihrer Schlagkräftigkeit verlieren.

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Beide Filme gehören noch immer zu den besten Actionfilmen, die das Kino hervorgebracht hat.

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Filme bewerten: Mein neues System https://screenheroes.net/filme-bewerten/ https://screenheroes.net/filme-bewerten/#comments Mon, 15 Aug 2016 10:32:22 +0000 http://screenheroes.net/?p=15878 Wer Filme bewerten möchte, sei es aus Hobby oder beruflicher Perspektive, braucht ein verlässliches Bewertungssystem. Wie einige meiner Freunde und Bekannten wissen, ist screenheroes für mich ein Neustart. Einige andere Blogideen haben ihr Ziel stets verfehlt. Die Gründe dafür sind zahlreich und spielen an dieser Stelle auch keine Rolle. Teil des Neustarts ist es auch, [...]

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Wer Filme bewerten möchte, sei es aus Hobby oder beruflicher Perspektive, braucht ein verlässliches Bewertungssystem.

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Wie einige meiner Freunde und Bekannten wissen, ist screenheroes für mich ein Neustart. Einige andere Blogideen haben ihr Ziel stets verfehlt. Die Gründe dafür sind zahlreich und spielen an dieser Stelle auch keine Rolle.

Teil des Neustarts ist es auch, sämtliche Strukturen zu überdenken. Dies betrifft auch ein Herzstück dieses neuen Blogs, nämlich die Kritiken.

Filme bewerten? Wo ist das Problem?

Es gibt meiner Meinung nach kaum gute Systeme, um einen Film zu bewerten. Viele Blogs und Plattformen nutzen die einfache Systematik von 1–10 oder weichen auf Prozente aus. Metacritic ist mit Sicherheit eines der prominentesten Beispiele.

Damit habe ich aber meine Probleme. Denn: Vergibt der Rezensent eine 10, liegt auf der Hand, dass er den Film sehr, sehr gut fand. Bei einer 9 ebenso. 8? War bestimmt auch noch gut.

Aber was ist denn mit einem Film, der mit einer 7 bewertet wird? Ist er jetzt noch gut, oder bereits auf dem absteigenden Ast? Würde der Rezensent mir den Film empfehlen? Oder ist die 7 bereits ein Indikator dafür, dass der Film kein Pflichtprogramm ist?

Und überhaupt: Wie kann man einen Film in 10 Kategorien bewerten? Wo bleibt die Vergleichbarkeit, wenn die Skala der möglichen Benotung so weit auseinander liegt? Schlimmer sind dagegen nur noch Systeme, die mit Prozent arbeiten.

Lange habe ich überlegt, ob ich Filme überhaupt noch bewerten soll. Immerhin unterstelle ich meiner Leserschaft, dass sie aus meinen Texten selbst herauslesen kann, ob ich den Film empfehle oder nicht.

Das Auslassen einer Wertung würde mir aber einen wichtigen Prozess nehmen. Denn ohne Wertung muss ich den gesehenen Film nicht in Konkurrenz zu anderen Filmen stellen. Es fehlt eine Ebene der Auseinandersetzung.

Viele Blogs nutzen das System von 1 bis 10 und das ist auch ihr gutes Recht. Ich werde nicht aufhören sie zu lesen, weil sie dieses System nutzen. Aber mir fällt es häufig schwer den Maßstab richtig einschätzen zu können. Auch untereinander: Meint Blogger X mit seiner Wertung von 6 das gleiche wie Blogger Y mit einer Wertung von 7?

Die häufigste Frage, die man als Filmblogger erhält, ist mit Sicherheit: Kannst du Film xyz empfehlen? Antworte ich dann mit „6 von 10″, kann der Gegenüber häufig gar nicht richtig einschätzen, ob ich den Film nun empfehle oder nicht.

Also muss ein Wertungssystem her, welches einfach ist, aber dennoch eine Aussagekraft besitzt. Nach langem Überlegen glaube ich eine gute Mischung gefunden zu haben.

Was steckt dahinter?

Von dem neuen System verspreche ich mir eine einfache, transparente, aber dennoch aussagekräftige Bewertungsskala für die von mir besprochenen Filme.

In Zukunft wird es auf screenheroes folgende Bewertungen geben:

  • Zeitverschwendung: Filme, die diese Wertung bekommen, haben mir überhaupt nicht gefallen. Entweder waren sie langweilig oder haben mir auf die ein oder andere Art überhaupt nicht zugesagt. Ich rate dir davon ab diesen Film zu sehen, weil ich denke, dass es viele bessere gibt, mit denen du deine Zeit verbringen kannst.
  • Keine Wertung: Was soll das denn? Warum bewertest du denn da nichts? Ganz einfach: Weil diese Filme mir mehr oder weniger egal sind. Man kann sie gucken, muss es aber nicht. In diese Kategorie werden bessere und schlechtere Filme fallen. Gemein haben sie nur, dass man sie nicht sehen muss bzw. sollte.
  • Empfehlung: Diese Filme haben mir gefallen und ich kann sie mit einem guten Gewissen an Freunde, Bekannte und andere Blogger weiterempfehlen.
  • Meisterwerk: Wer sich als Cineast beschreibt oder als Liebhaber des Kinos, muss diesen Film gesehen haben. Diese Filme lege meinen Lesern dringend ans Herz. Gründe dafür können sein: Der Film ist einfach verdammt gut und man sollte ihn gesehen haben. Oder der Film setzt Maßstäbe in seinem Genre und man wird noch viele Jahre über ihn sprechen. Diese Kategorie hätte man sicherlich noch aussparen können, aber ich wollte sie haben, um den allerbesten Filmen in diesem Kosmos gerecht zu werden.

Im Überblick

Meisterwerk
Empfehlung
Zeitverschwendung

 

Das bedeutet, dass ich somit nur noch vier (keine Bewertung taucht hier nicht auf, wofür auch?) Kategorien habe, in die ich einen Film einordnen muss und nicht mehr zehn.

Damit ist eine schärfere Trennlinie zwischen den Filmen zu erkennen. Und die Antwort auf die Frage der Empfehlung kann nun eindeutig beantwortet werden. Für meine Leser ist nun eindeutig klar, dass ich den Film empfehle oder eben nicht.

Meine Bewertung steht nun als letztes Element in jeder Infobox zu einem Film (siehe Screenshot).

Was hältst du von diesem neuen System? Findest du es gut, oder findest du es schlecht? In beiden Fällen interessiert mich deine Meinung und ich freue mich auf deinen Kommentar.

Falls du ein eigenes Blog hast, würde ich mich freuen, wenn du dir über dieses Thema auch einmal Gedanken machst und evtl. ein paar Zeilen dazu schreibst.

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Alien (1979) – Im Weltraum hört dich niemand schreien https://screenheroes.net/alien-kritik/ https://screenheroes.net/alien-kritik/#comments Thu, 11 Aug 2016 09:55:23 +0000 http://screenheroes.net/?p=15854 Alien. Kein Film wird in meinem Bekanntenkreis häufiger als Referenz herangezogen, wenn es um Horror und Science-Fiction geht. Blöd nur, wenn man dann merkt, dass man diesen Film zum letzten Mal vor mehr als 15 Jahren gesehen hat und im Kopf eigentlich noch gar nicht bereit dazu war. Kurz: Ich hatte keine Erinnerung an diesen [...]

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Alien. Kein Film wird in meinem Bekanntenkreis häufiger als Referenz herangezogen, wenn es um Horror und Science-Fiction geht.

Blöd nur, wenn man dann merkt, dass man diesen Film zum letzten Mal vor mehr als 15 Jahren gesehen hat und im Kopf eigentlich noch gar nicht bereit dazu war. Kurz: Ich hatte keine Erinnerung an diesen Film!

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Das musste sich ändern und nur ein paar Mausklicks und Tage später, lag die Anthology im Postkasten. Recherchen in der IMDb steigerten die Vorfreude zusätzlich.

Zurück in die Vergangenheit

Visionär und erschreckend sind nur zwei Prädikate, mit denen man diesen Film beschreiben kann. Ridley Scott hat 1979 mit Alien einen Meilenstein der Filmgeschichte erschaffen.

Obwohl der Film von 1979 ist, kann ich mich an keinen Film erinnern, der mehr durch seine Bilder spricht.

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Die Eingangssequenz ist bereits derart vereinnahmend, dass man nach wenigen Sekunden in der Geschichte versinkt.

Erst nach knapp fünf Minuten wird zum ersten Mal gesprochen, bis dahin transportiert der Film mit seinen Kamerafahrten und Tönen eine Szenerie der Angst.

Als Zuschauer verspürt man diese Angst aber nicht durch das Gesehene, sondern durch das Abwesende, durch die Auslassung. Man weiß, dass sich in den Schatten der Nostromo etwas Böses, etwas Zerstörerisches verbirgt.

Die im Genre des Horrorfilm häufig zitierte Regel “don’t show the monster“ wird in Alien in Perfektion umgesetzt.

Bis man das Monster, das Alien zum ersten Mal sieht, ist man innerlich mehrere Tode gestorben, war sich mehrfach sicher, dass es sich hinter der nächsten Ecke verbergen müssen. Aber Scott konstruiert seinen Horror durch Aufschiebung.

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Es ist, als schleiche man durch seine Wohnung, wohlwissend, dass sich jemand versteckt hat. Mit jedem freien Raum wächst die Erleichterung nicht erschreckt worden zu sein. Gleichzeitig steigt jedoch die Furcht, denn man weiß, dass der Schrecken noch kommt.

Ein neues Genre

Durch die Verbindung von Horror und Science-Fiction hat Ridley Scott ein neues Genre begründet, welches sich stark von anderen zeitgenössischen Produktionen wie dem märchenhaften Star Wars abhob.

Denn der Weltraum ist für Scott kein Ort, an dem man Märchen erzählt. Nein. Der Weltraum ist für Scott ein Ort des Schreckens.

Durch seine Kunstfertigkeit hat Scott majestätische Bilder geschaffen, die Angst schüren und Klaustrophobie im Kinosaal oder dem eigenen Wohnzimmer spürbar machen.

Im Weltraum hört dich niemand schreien

Die Geschichte von Alien ist auf dem Papier alles andere als umwerfend.

Das Raumschiff Nostromo gleitet durch das Weltall. An Bord des Schiffes flackern Hunderte kleine Lichter, auf den zahlreichen Computern kommen Funksprüche und Übertragungen an.

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Der Bordcomputer, genannt Mutter, weckt die siebenköpfige Crew der Nostromo aus ihrem Hyperschlaf, weil er ein Notrufsignal erhält und diesem zu einem fremden Planeten folgt.

Trotz modernster Technik kann Mutter den Ursprung des Notrufs nicht orten und die Crew entschließt sich, der Sache auf den Grund zu gehen.

Als die Crew auf dem fremden Planeten landet, stößt sie auf ein fremdes Raumschiff und erkundet es.

Innerhalb des fremden Schiffes stößt die Crew auf einen fremdartigen Überrest eines riesigen Piloten, der aus seinem inneren heraus explodiert ist.

Der Film lässt die Frage unbeantwortet, ob das Schiff wegen einer Reparatur landen musste oder notlanden musste.

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Trotz des beängstigenden Fundes dringt die Crew weiter in das Schiff vor und findet schließlich eine Höhle, die von großen Eiern übersät ist. Ein Mitglied der Besatzung, Kane, untersucht eines der Eier genauer und wird von einer Kreatur angegriffen, die Besitz von ihm begreift.

Kurze Zeit später bricht Kane zusammen und eine Kreatur bahnt sich den Weg durch seien Torso. Das Unheil nimmt seinen Lauf…

Ein starkes Ensemble

Die Geschichte von Alien wird vor allen Dingen durch die erstklassigen Darsteller getragen, die dem Film eine unverwechselbare menschliche Dimension der Einsamkeit im Universum verleihen.

Obwohl die Crew nur sieben Leute umfasst, ist sie keine geschlossene Einheit. Captain Dallas (Tom Skerritt) muss sich mit dem geldgeilen Parker (Yaphet Kotto) herumschlagen und die Wogen zwischen den einzelnen Mitgliedern der Besatzung glätten.

Ash (Ian Holm) stößt immer wieder mit Ripley (Sigourney Weaver) aneinander, weil beide Charaktere die vom Alien ausgehende Bedrohung unterschiedlich einschätzen. Während Ripley für eine sofortige Tötung des unbekannten Wesens plädiert, mahnt Ash den Wert des Alien für die Forschung an, da es für ihn einen “perfekten Organismus“ darstellt.

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Generell ist Ripley, wen überrascht es, die Figur mit der stärksten Entwicklung. Sie ist derjenige Charakter, der über sich hinauswächst und trotz der Gefahr einen klaren Blick behält.

Eine unbekannte Bedrohung

Jenseits der unerträglichen Spannung ist es das Ausbleiben detaillierter Informationen über das Alien, was den Film vorantreibt. So erfährt der Zuschauer weder etwas über die genaue Herkunft des Alien, seinen Lebenszyklus oder seine physische Beschaffenheit.

Somit ist der Zuschauer ebenso unwissend wie die Charaktere, was maßgeblich zur Steigerung der Spannung beiträgt.

Alien ist ein sorgsam konstruiertes Meisterwerk der Filmgeschichte und hat in vielerlei Hinsicht Maßstäbe für mehrere Genres gesetzt. Zudem wurde Ripley die erste Heldin der Filmgeschichte.

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Wer sich selbst Cineast nennt und das Kino liebt, muss diesen Film gesehen haben.

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Die 5 Besten am Donnerstag #5 – Meistgesehene Filme https://screenheroes.net/die-5-besten-am-donnerstag-meistgesehene-filme/ https://screenheroes.net/die-5-besten-am-donnerstag-meistgesehene-filme/#comments Thu, 04 Aug 2016 18:35:12 +0000 http://screenheroes.net/?p=15742 Man lernt nie aus. Zum Relaunch meines Blogs habe ich auf meinem Streifzug durch die Blogosphäre eine neue Blogparade entdeckt, an der ich mich von nun an beteiligen möchte. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Gorana für die entstandene Mühe. Gute Idee, weiter so! 5 Filme, die ich am häufigsten gesehen habe: Mulholland Drive: [...]

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Man lernt nie aus. Zum Relaunch meines Blogs habe ich auf meinem Streifzug durch die Blogosphäre eine neue Blogparade entdeckt, an der ich mich von nun an beteiligen möchte. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Gorana für die entstandene Mühe. Gute Idee, weiter so!

Die 5 Besten am Donnerstag - 005

5 Filme, die ich am häufigsten gesehen habe:

  1. Mulholland Drive: Diesen Film werde ich nie vergessen und auch noch mehrfach in meinem Leben sehen, soviel ist sicher. Keinen Film wollte ich mehr verstehen. Bei keinem Film habe ich mehr Sichtungen und Zeit investiert. Bei keinem Film habe ich mehr über dem Papier gehangen, um Verbindungen herzustellen und das Puzzle irgendwie zu lösen. Mulholland Drive war meine erste Berührung mit Filmen von David Lynch. Seit diesem Zeitpunkt habe ich ein besonderes Interesse für Filme entwickelt, die sich dem Zuschauer nicht auf den ersten Blick erschließen. Es folgten Filme wie Lost HighwayMemento (Nolan), Inland Empire und Serien wie Twin PeaksMulholland Drive war ein zufälliger Fund, den ich ohne meinen damaligen Mitbewohner wohl niemals gesehen hätte. Wer sich für meine Interpretation und Theorien zu Mulholland Drive interessiert, kann gerne hier vorbeischauen.
  2. Der Pate: Mein Epos. Obwohl ich Mulholland Drive mit Sicherheit häufiger gesehen habe, ist Der Pate mein absoluter Lieblingsfilm. Die Geschicht vom Auf- und Abstieg des Michael Corleone hat mich derart begeistert, dass ich den Film einmal im Jahr schaue. Und trotz der vielen bisherigen Sichtungen kann ich noch immer neue Dinge entdecken.
  3. James Bond 007 – Casino Royale: Die Bond-Filme habe ich alle mehrfach gesehen, aber keine hat es mir so angetan wie Casino Royale. Das Reboot mit Daniel Craig verleiht Bond eine ganz neue Seite und lässt den Zuschauer mehr über die Figuren erfahren. Leider wurde die Geschichte um Bond und Vesper in den folgenden Teilen nie weiter ausgeführt und so weiß man noch immer nicht, warum Vesper sich am Ende das Leben genommen hat. Wovor hatte sie nur solche Angst?
  4. Lost Highway: Lost Highway war die logische Konsequenz nach Mulholland Drive. Auch bei diesem Film musste ich einige Stunden und Sichtungen investieren, um ein für mich schlüssiges Bild der Zusammenhänge aufbauen zu können.
  5. Batman Begins: Als Kind habe ich die Verfilmungen von Tim Burton geliebt. Wenn ich an Danny DeVito als Pinguin denke, läuft mir noch heute ein Schauer über den Rücken. Die Neuauflage von Nolan zog mich dann auch Jahre später wieder in den Batman-Kosmos. Nach mehreren Sichtungen des Films wollte ich dann mehr über Batman wissen und widmete mich den Comics.

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Mulholland Drive: Interpretation und Theorie https://screenheroes.net/mulholland-drive-interpretation-theorie/ https://screenheroes.net/mulholland-drive-interpretation-theorie/#comments Wed, 03 Aug 2016 15:56:25 +0000 http://www.insidemovie.de/?p=135 Mulholland Drive ist ein Film von Regisseur David Lynch aus dem Jahr 2001, der sich dem Zuschauer zunächst nur schwer erschließt. Zahlreiche Interpretationen und Theorien sind im Netz zu finden, die jedoch selten einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Die Geschichte von Diane Selwyn hat mich lange beschäftigt und dieser Beitrag ist mein Versuch einer Interpretation. Auch [...]

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Mulholland Drive ist ein Film von Regisseur David Lynch aus dem Jahr 2001, der sich dem Zuschauer zunächst nur schwer erschließt. Zahlreiche Interpretationen und Theorien sind im Netz zu finden, die jedoch selten einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen. Die Geschichte von Diane Selwyn hat mich lange beschäftigt und dieser Beitrag ist mein Versuch einer Interpretation.

Auch wenn Lynch selbst sich stets Interpretationen und Theorien zu seinen Filmen verweigert, spricht er, wenn auch verschlüsselt, von einer Dreiteilung der Handlung:

  • One: She found herself inside the perfect mystery.
  • Two: A sad illusion.
  • Three: Love.

Zudem gab Lynch dem Observer zehn Hinweise, die bei einer Entschlüsselung des Films hilfreich sein können.

Nach mehreren Sichtungen des Films, zahlreichen Notizen und Screenshots, habe ich nun endlich eine für mich schlüssige Interpretation aufstellen können, die ich an dieser Stelle teilen möchte.

Zum Aufbau: Zunächst stelle ich meine These vor und versuche anschließend, diese mit den von Lynch gegebenen Hinweisen zu untermauern/widerlegen.

Achtung: Dieser Beitrag stellt lediglich meine Meinung dar und steht zur Diskussion. Lob, Kritik und Anregungen sind also gerne gesehen und erwünscht.


These: Die Handlung ist ein Traum von Diane

Im folgenden Abschnitt werde ich zunächst meine These bzw. meine Sicht auf die Dinge darlegen.

Diane Selwyn ist eine junge Frau, die vom großen Durchbruch in Hollywood träumt. Um sich diesen Traum zu erfüllen, zieht sie nach Los Angeles, um dort an verschiedenen Castings teilzunehmen. Doch der Erfolg will sich nicht einstellen und Diane muss sich mit kleineren Jobs durchschlagen.

In Los Angeles lernt Diane auch Camilla kennen, die ebenfalls auf den Durchbruch in Hollywood hofft. Durch das gemeinsame Ziel verbunden, verbringen die beiden Frauen viel Zeit miteinander und kommen sich auch emotional und körperlich näher. Als Camilla aber die von Diane begehrte Rolle in der Sylvia North Story von Regisseur Adam Kesher bekommt und auch eine Beziehung mit ihm eingeht, zerbricht das Verhältnis.

Diane kann sich nicht eingestehen, dass ihr Talent nicht ausreicht, um ihren Traum zu leben. Ungläubig und Realität nicht akzeptierend, verliert sich Diane in einem Netz aus falschen Verdächtigungen und verliert darüber hinaus auch den Bezug zur Realität.

In Dianes Augen kann der ausbleibende Erfolg nicht nur an ihr liegen. Somit schreibt sie ihren Misserfolg dunklen Mächten zu, die verhindern, dass sie eine Rolle bekommt. So spinnt sie sich auch zusammen, dass der Regisseur Adam Kesher von einer Art Mafia unter Druck gesetzt wird, um die Rolle mit einer anderen Frau zu besetzen.

Zerfressen von Frust, Eifersucht und Enttäuschung lässt Diane Camilla durch einen Profikiller töten. Nach dem Tod von Camilla muss Diane einsehen, dass sie zu einem Menschen geworden ist, der sie nie sein wollte und nimmt sich das Leben.

Diane ist von Hass zerfressen und schmiedet einen teuflischen Plan

Während dieser Ereignisse schafft Diane sich eine zweite Realität, in der sie diejenige ist, die Erfolg hat und von allen begehrt wird.

In diesem fantasierten Leben schlüpft sie in die Rolle von Betty Elms, einer jungen Schönheit, die einen Jitterbug-Wettbewerb gewonnen hat und nach Los Angeles zieht. Dort angekommen, zeigen sich alle Leute von ihr überzeugt und sind sicher, dass Betty eine große Karriere vor sich hat. Auch beim Casting überzeugt sie die Auswahlkommision über alle Maßen.

Auch in diesem Traum spielt Camilla eine Rolle, jedoch eine untergeordnete. In Dianes Fantasie ist Camilla Betty verfallen und würde alles tun, um sie bei sich zu haben.

Mulholland Drive ist somit die Geschichte vom Scheitern einer jungen Frau, die in Hollywood ihre Träume begraben muss und daran zerbricht.

Mir ist bewusst, dass die soeben formulierte These einige Fragen aufwirft. Diese versuche ich aber im folgenden Absatz zu beantworten.


Diane und Betty? vs. Rita und Camilla?

Diane und Betty sind die gleiche Person, ebenso Rita und Camilla.

Diane ist eine real existierende Person, die nach Hollywood kommt und scheitert. Betty ist eine Wunschvorstellung von Diane, in der sie ihre Träume ausleben kann. Camilla ist real und hat die Rolle in Die Sylvia North Story bekommen. Rita ist eine von Diane ersehnte Instanz von Camilla. Rita braucht Dianes Hilfe, um sich nach dem Unfall zurecht zu finden. In Wirklichkeit ist Diane in jeder Hinsicht von Camilla abhängig: beruflich, emotional und sexuell.

Der vorherige Ausschnitt aus Mulholland Drive zeigt noch einmal das Verhältnis von Diane und Camilla in Dianes Traum.

Was ist mit der blauen Box und dem blauen Schlüssel?

Weil sie die Abweisungen von Camilla nicht ertragen kann, beauftragt Diane einen Profikiller, der Camilla umbringen soll. Der blaue Schlüssel dient später als Zeichen dafür, dass der Auftrag ausgeführt wurde.

Die blaue Box kann als metaphorisches Versteck dienen, in welchem Dianes Sorgen und Ängste verschlossen werden. In dem Moment, als die Box geöffnet wird, fällt die Traumwelt in sich zusammen und Diane muss sich wieder der Realität stellen.

In dieser Realität will sie nicht mehr leben und nimmt sich das Leben. An dieser Stelle schließt sich dann auch der Kreis zum Anfang des Films, wo wir jemanden in ein rotes Kissen sinken sehen.

Welche Rolle spielt das Monster?

Mulholland Drive - Monster

Das Monster als Verkörperung von Dianes Dämonen

Das Monster, welches sich hinter dem Winkies Diner versteckt, kann als innerer Dämon Dianes verstanden werden. Mit diesen inneren Dämonen kämpft Diane, als sie den Mord an Camilla in Auftrag gibt.

Außerdem dient das Monster als Wächter der Box, das Symbol für Camillas Tod.

Am Ende des Films können wir sehen, dass es sich bei dem Monster jedoch lediglich um einen Obdachlosen handelt, den Diane in ihrem Traum verzerrt und umgedeutet hat.

Nach dem Öffnen der Box muss Diane sich eingestehen, dass sie ein unmögliches Verbrechen begangen hat. Mit dieser Qual kann sie nicht umgehen und flüchtet sich in den Selbstmord.

Die Bedeutung des alten Paares?

Mulholland Drive - Altes Paar

Welche Rolle spielen Eireen und ihr Begleiter?

Über die Bedeutung des alten Paares ist viel geschrieben und spekuliert worden. Die für mich ertragreichste Schlussfolgerung ist allerdings, dass es sich bei dem alten Paar um ein Sinnbild für die Mechanismen in Hollywood handelt.

In der Taxi-Szene zu Beginn des Film reagiert das Paar positiv auf Diane, da sie (in der Form von Betty) erfolgreich und talentiert ist.

Am Ende bricht das Paar in lautem Gelächter aus. Für Diane ein Zeichen, dass sie eine Lachnummer ist und von der Welt (Hollywood) verspottet wird.

Mulholland Drive - Dämonen

Die Vergangenheit holt Diane ein

Eine andere und zugängliche Lesart ist, dass das alte Paar die Juroren des Jitterbug-Wettbewerbs darstellt. Am Ende stellt das Paar die unschuldige Vergangenheit Dianes dar, die ihr die Entfremdung von der einst hoffnungsvollen Diane vor Augen führt.

David Lynchs Tipps zu Mulholland Drive

Nach der ersten Betrachtung und der Klärung der häufigsten Fragen lohnt sich ein Blick auf die von Lynch selbstformulierten Hinweise. Diese werden hier in englischer Sprache zitiert, um ihre Aussage nicht zu verfälschen.

1. Pay particular attention to the beginning of the film: At least two clues are revealed before the credits.

Zu Beginn des Films sehen wir den Jitterbug-Wettbewerb, den Diane/Betty gewinnt.

Mulholland Drive - Jitterbug-Contest

Der Jitterbug-Contest als Start für eine gelungene Hollywood-Karriere?

Der gewonnene Tanzwettbewerb ist für Diane ein Meilenstein auf dem Weg nach Hollywood und dem Streben nach einer Schauspielerkarriere. Diane erzählt davon selbst am Ende auf der Party von Adam Kesher.

Obwohl es den Jitterbug auch heute noch gibt, verbindet man mit ihm ältere Jahrzehnte. Der Film zeigt die tanzenden Menschen auch in älterer Kleidung, was darauf schließen lässt, dass er den Tanz als ein Relikt vergangener Tage inszeniert.

Somit könnten auch Dianes Erinnerungen an diese Zeit als alt und vergangen gedeutet werden.

Am Ende der Eröffnungsszene hört man ein Schnaufen und ein schweres Atmen, anschließend sieht man jemanden in ein Kissen sinken.

Später sehen wir das gleiche Kissen, wenn Diane aufwacht.

2. Notice appearances of the red lampshades.

In Dianes Traum erscheint der rote Lampenschirm am Ende einer Telefonkette der angeblichen Hollywood-Verschwörung.

Mulholland Drive - Verschwörung

Verhindern dunkle Mächte den Aufstieg von Diane?

Als Diane erwacht und an Camilla denkt, sehen wir das rote Telefon in ihrer Wohnung stehen. Camilla ruft an und lädt Diane zum Mulholland Drive (Keshers Party) ein.

3. Can you hear the title of the film that Adam Kesher is auditioning actresses for? Is it mentioned again?

Nach dem Vorsprechen von Betty erfahren wir am Set, dass Adam Kesher eine Schauspielerin für „Die Sylvia North Story“ sucht.

Der Titel begegnet uns erneut auf der Dinner Party von Adam Kesher, kurz bevor die Verlobung bekanntgegeben wird. Zudem erfahren wir, dass Bob Brooker (der beim Vorsprechen mehr als begeistert von Diane war) Regie geführt hat und sehr euphorisch über Camilla Leistung berichtet.

4. An accident is a terrible event… Notice the location of the accident

Der Unfall ereignet sich auf dem Mulholland Drive und somit auch die Stelle, an der Diane von Camilla abgeholt wird, bevor ihr die ganze Tragödie ihres Daseins vor Augen geführt wird: der geplatzte Traum von der Schauspielerei, die Verbindung zwischen Camilla und Adam Kesher sowie die Anwesenheit von Bob Brooker.

5. How gives a key, and why?

Wer überreicht einen Schlüssel?

  • Coco (die Verwalterin des Anwesens) gibt den Schlüssel von Tante Ruth an Betty. Diese erste Schlüsselübergabe könnte als Eintritt in die Traumwelt gedeutet werden, denn Ruth hat sich in Hollywood behauptet und Diane möchte in ihre Fußstapfen treten.
  • Der Killer gibt Diane den blauen Schlüssel, um den Auftrag als abzuschließen.

Wer empfängt einen Schlüssel?

Rita findet den blauen Schlüssel in der Tasche mit dem Geld für den Tötungsauftrag. Ein Grund dafür könnte sein, dass Diane den Schlüssel nicht mit in die Traumwelt nehmen kann und daher die Schuld auf Rita übertragen möchte.

Diane gibt den Mord in Auftrag

Diane gibt den Mord in Auftrag

Auffallend ist, dass nur ein Schlüssel wirklich übergeben wird, nämlich der von Coca an Betty. Der Killer den Schlüssel auch nicht, er hinterlässt ihn lediglich.

6. Notice the robe, the ashtray, the coffee cup.

Die Kleidung

Die dominierenden Farben bei der verwendeten Kleidung sind rot und schwarz.

Der Aschenbecher

In Mulholland Drive kommen mehrere Aschenbecher vor, daher ist nicht ganz klar, welchen Lynch meint. Auffällig ist jedoch, dass eine Zigarette am Filter durch roten Lippenstift verschmiert ist. Die einzige Person, die während des Films raucht und einen roten Lippenstift trägt, ist Camilla (Sie zieht auf der Dinner Party an der Zigarette von Adam Kesher).

Mulholland Drive - Telefonkette

Die Herkunft der anderen Zigaretten ist unklar, müssen aber zum Killer, Billy, Joe, Adam oder Laney (der Prostituierten) gehören, da sonst niemand im Film raucht. Adam Kesher und Billy können ausgeschlossen werden, da sie durchgehend Zigaretten mit einem weißen Filter rauchen.

Die wahrscheinlichste Variante ist, dass der Aschenbecher für eine Verbindung des Killers und Camilla steht.

Die Tasse(n)

Auf der Dinner Party von Adam Kesher trinkt Diane Kaffee aus einer Tasse mit dem Aufdruck SOS. Ein Zeichen dafür, dass Diane in dieser Situation Hilfe braucht, da sie mit der Situation überfordert ist.

In Dianes Haus sehen wir die gleiche Tasse, die auch in Winkies benutzt werden. Das lässt drei mögliche Rückschlüsse zu:

  1. Diane ist mittlerweile so verarmt, die sie keine Anstellungen in Hollywood bekommen hat, dass sie die zum Leben notwendigen Dinge klauen muss.
  2. Diane hat ale Kellnerin im Winkies gearbeitet, um das nötige Geld zu verdienen. Vielleicht hat sie die Tasse dort geklaut und wurde aufgrund dessen gefeuert. Der Namenstausch mit der Kellnerin könnte ein Indiz dafür sein, dass Diane alte Erinnerungen nimmt und diese im Sinne ihres Traums verzerrt.
  3. Die Tasse gehört wirklich zum Haus und wird (gewollt oder nicht) in den Traum transportiert. Somit würde die Tasse als Zeichen dafür stehen, dass Diane Traum und Realität immer weniger trennen kann.

7. What is felt, realized and gathered at the club Silencio?

  • Gefühle: Liebe, unerwiderte Liebe, Schmerz, Tränen, Verlust, Angst, Mitgefühl
  • Realisiert: Alles ist eine Illusion, es ist ein Traum. Das Konstrukt von Diane ist eine Lüge, Hollywood ist ein Fake.
  • Erhalten: Betty erhält die blaue Box mit einem dreieckigen Loch in der Mitte.

8. Did talent alone help Camilla?

An dieser Stelle muss ein genauerer Blick auf die einzelnen Ebenen erfolgen.

  • Die blonde Camilla Rhodes wird durch die Castigliane Brüder gefördert und bekommt somit die Rolle in „Die Sylvia North Story“. Diane wittert einer Verschwörung als Grund dafür, dass sie die Rolle nicht erhalten hat. Aus ihrer Sicht hat sie alles richtig gemacht und es kann nur mit bösen, fremden Mächten zugehen, dass sie nicht berühmt geworden ist. Diane verweigert damit aber auch die Verantwortung für das Scheitern.
  • Camilla hatte eine Affäre mit dem Regisseur Adam Kesher. Sie nutzte ihr Sexappeal, um in Hollywood voranzukommen.

9. Note the occurrences surrounding the man behind ‚Winkies‘

Dan stirbt an einem Herzinfarkt als er das Monster sieht.

Zu einem späteren Zeitpunkt des Film sehen wir das Monster wieder. In der Realität handelt es sich um einen Obdachlosen, der in der Gegend herumstreift.

Dieser Umstand ist ein weiteres Indiz dafür, dass Diane ihr bekannte Personen im Traum umfunktioniert und ihnen andere Funktionen zuschreibt.

Nach Dianes Tod sehen wir, wie das Bild des Monsters von Dianes Bild überlagert wird. Wir können also davon ausgehen, dass das Monster nur eine weitere Instanz von Dianes Dasein darstellt.

10. Where is Aunt Ruth?

Im Traum ist Ruth in Kanada, um einen Film zu drehen, sie lässt Diane in ihrem Appartement wohnen.

Auf der Dinner Party (in der Realität) erfahren wir, dass Ruth tot ist, Diane aber ein Erbe hinterlassen hat.


Zusammenfassung

Ausgangslage dieses Beitrags war die These, dass es sich bei einem Großteil der in Mulholland Drive gezeigten Handlung um einen Traum von Diane handelt, in welchem sie ihr verfehltes und verkorkstes Leben versucht gerade zu rücken.

Diane erwacht aus dem Traum

Diane erwacht aus dem Traum

Mit Blick auf die von David Lynch gegebenen Hinweise kann man an dieser Stelle sagen, dass die These des Traums haltbar ist.

Andere Interpretationen und Theorien sollen an dieser Stelle aber nicht ausgeschlossen werden. Die hier vorgestellte Interpretation basiert auf eigenen Beobachtungen.

Was ist deine Meinung? Ist die Traumthese haltbar? Deine Meinung kannst du gerne in den Kommentaren hinterlassen.

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Telltale: Darum sind deine Entscheidungen wichtig https://screenheroes.net/telltale-entscheidungen-wichtig/ https://screenheroes.net/telltale-entscheidungen-wichtig/#respond Tue, 21 Jul 2015 14:11:35 +0000 http://screenheroes.net/?p=14867 Die Spiele von Telltale wurden und werden für ihre Erzählperspektive gelobt. Von einer Revolution des Storytellings wird und wurde vielfach gesprochen. Doch was steckt unter der Haube der Spiele? Und welchen Einfluss kann der Spieler durch seine Entscheidungen wirklich ausüben? Die Spiele von Telltale werben mit folgendem Slogan: „This game series adapts to the choices [...]

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Die Spiele von Telltale wurden und werden für ihre Erzählperspektive gelobt. Von einer Revolution des Storytellings wird und wurde vielfach gesprochen. Doch was steckt unter der Haube der Spiele? Und welchen Einfluss kann der Spieler durch seine Entscheidungen wirklich ausüben?

Die Spiele von Telltale werben mit folgendem Slogan:

„This game series adapts to the choices you make. The story is tailored by how you play.“

Als ich das erste Mal The Walking Dead startete, ließ mich diese Nachricht euphorisch zurück. Meine Entscheidungen würden – so das Versprechen – das Universum, in dem ich mich befinde, beeinflussen und die Story in eine neue Bahn lenken. Interaktives Storytelling also – wunderbar! Doch wie frei kann ein Spiel sein, dessen Ende vorherbestimmt ist?

Lange hatte ich als Spieler darauf gewartet, das Spielgeschehen selbst in die Hand nehmen zu können und das Schicksal der Charaktere selbst in die Hand nehmen zu können. Nun könnte ich entscheiden, ob ich ein Good oder ein Bad Guy sein möchte und auch über Leben und Tod richten.

Dieses Prinzip hat mich derart begeistert, dass ich mir auch alle nachfolgenden Spiele von Telltale gekauft habe.

Nachdem ich The Walking Dead and The Wolf Among Us durchgespielt hatte, stand ich vor einem Dilemma. Auf der einen Seite hatte ich mir vorher geschworen, die Spiele jeweils nur einmal durchzuspielen, um meine eigene Geschichte zu kreieren. Auf der anderen Seite wollte ich unbedingt wissen, was ich hätte ändern können. Was wäre passiert, wenn ich Person X anstatt Y gerettet hätte? Und was wäre passiert, wenn ich in The Walking Dead nicht die Vorräte aus dem Auto entwendet hätte?

Diese Fragen ließen mich irgendwann so neugierig werden, dass ich meine vorherigen Vorsätze über Bord warf und beide Spiele ein weiteres Mal durchspielte und an einschneidenden Stellen komplett andere Entscheidungen getroffen habe.

Kenny wird sich daran erinnern. Aber wird er das wirklich? Nein, tut er nicht! Denn wie sich bei einem erneuten Durchspielen herausstellte, haben die vom Spieler getroffenen Entscheidungen kaum Bedeutung. Diese ambitionierten Projekte sind also an ihrem Versprechen gescheitert.

Kein Wunder, dass Telltale dem Spieler nach dem ersten Durchspielen direkt mit der Platin-Trophäe belohnt. Denn somit ist sichergestellt, dass der Großteil der Spielerschaft das Spiel nach Beendigung nicht mehr anfasst und auf die Irrelevanz der Entscheidungen nicht aufmerksam wird.

Ich mag gute Geschichten und kann den Leuten von Telltale auch ein gutes Zeugnis ausstellen. Die Skripte zu The Walking Dead und The Wolf Among Us sind gut geschrieben und spannend. Dennoch muss man sich als Spieler eingestehen, dass die Geschichten von Telltale ebenso linear sind wie die Storylinien von The Last of Us oder Max Payne, abgesehen von einigen Nebenaspekten.

The Wolf Among Us - Season 01 - Header

Auch in The Wolf Among Us sind die vom Spieler getroffenen Entscheidungen nicht wirklich wichtig

Die meisten Entscheidungen bewirken lediglich eine kleine Veränderung in den Dialogen und können Einfluss darauf nehmen, wie andere Charaktere die eigene Figur sehen. Auswirkungen auf den Hauptplot sind jedoch nicht nachzuvollziehen.

The Walking Dead ließ mich glauben, dass ich einzelne Charaktere vor dem Tod bewahren könnte. Nach mehreren Anläufen weiß ich aber nun, dass das Schicksal der Charaktere in Stein gemeißelt ist. Schauen wir uns ein Beispiel in Episode 1: Ein neuer Tag an. Auf der Farm muss man sich entscheiden, ob man Duck oder Shaun retten möchte. Ich entschied mich beim ersten Mal für Duck. Beim zweiten Mal entschied ich mich für Shaun und Duck überlebte trotzdem – im Gegensatz zu Shaun.

Wenig später rettete ich Ben vor einer Horde von Zombies im Glockenturm, sein Tod wurde dadurch jedoch nur verzögert und nicht verhindert. Charaktere werden unabhängig von den eigenen Entscheidungen sterben. Und somit ist es egal, ob ich Doug oder Carley am Ende der ersten Episode wähle, beide werden auf die gleiche Art in der dritten Episode sterben. Einziger Unterschied: Man geht mit einem Charakter durch die Welt, der lediglich ein anderes Skin trägt.

Die Entscheidungsfreiheit ist eine Illusion. The Wolf Among Us ist ein weiteres Indiz dafür. Telltale wird nie müde, die Wichtigkeit von Beziehungen der einzelnen Charaktere untereinander hervorzuheben. Aber wieso soll ich eine Beziehung zu einem Charakter aufbauen, der sich später nicht daran erinnert?

Gut, es gibt Ausnahmen. So versucht Telltale zum Beispiel, die Entscheidungen einzelner Episoden miteinander zu verknüpfen. Das gelingt auch an einigen Stellen, bleibt aber punktuell verankert und am Ende sogar belanglos.

Die zweite Season von The Walking Dead ist das erste Spiel von Telltale, welches mehrere mögliche Enden implementiert hat, was grundsätzlich als Schritt in die richtige Richtung gesehen werden sollte. Und dennoch stellte sich Unzufriedenheit heraus, denn alle im Spiel getroffenen Entscheidungen werden am Ende missachtet. Immerhin greift auch hier die von Telltale beabsichtigte Illusionsfalle. Wenn ich einem Freund erzähle, dass ich am Ende etwas anderes erreicht habe als er, wird diese Tatsache zunächst zwingend auf die vermeintliche Handlungsfreiheit zurückgeführt werden.

Ein realistischer Blick auf den Sachverhalt lässt schnell die Thematik Ressourcen auf den Plan treten. Denn die Programmierung eines Spieles, welches n mögliche Enden und Handlungsmöglichkeiten aufweist, würde die Produktionskosten in unermessliche Höhen treiben. ABER wenn ich mit Entscheidungsfreiheit werbe, müssen die getroffenen Entscheidungen auch Einfluss haben.

Game of Thrones - Entscheidungen Episode 1

Mit Übersichten wie dieser impliziert Telltale, der Spieler könne wirklich Einfluss nehmen

Um noch einmal die Brücke zu einem am Anfang benannten Sachverhalt zu schlagen: Am Ende der ersten Episode steht man vor der Entscheidung, ob man die Vorräte aus dem Auto entwenden soll oder nicht. Die Entscheidung erscheint monumental und droht großen Einfluss auf das weitere Spielgeschehen zu nehmen. Am Ende der fünften Episode wird jedoch klar, dass jede vom Spieler getroffene Entscheidung zum gleichen Ergebnis führen wird.

Wenn man die Vorräte nimmt, wird dieser Diebstahl als Hauptgrund für das Finale angeführt. Nimmt man die Vorräte nicht an sich, wird das Ende lediglich mit einem anderen Dialog eingeleitet.

Das größte Ärgernis stellte sich am Anfang der fünften Episode heraus. Nach reifliche Überlegung entschied ich mich, den Rest des Spiels mit Lee alleine zu bestreiten, bereit für seine persönliche Vendetta. Leider ignoriert das Spiel diese Entscheidung und bringt alle anderen Charaktere zurück ins Spiel. Hatte ich mich nicht bewusst für den Alleingang entschieden?

Telltale verschlüsselt dieses Vorgehen mit einem Screen, der nach jeder Episode angezeigt wird und zeigt, welcher Prozentsatz der Spielerschaft sich an wichtigen Gelenkstellen wie entschieden hat. Damit verstärkt Telltale die Illusion, man hätte Freiheit im Spiel und könne die Geschicke der Figuren frei gestalten.

Doch gerade Lee Everett ist das beste Beispiel dafür, dass der Spieler keine Freiheit hat. Denn egal wie man Lee spielt und wie man sich mit ihm in seinem Umfeld präsentiert, das Ende ist stets das gleiche. So sehr die Spieler das Ende auch verflucht haben: Mass Effect 3 ist ein großartiges Beispiel für den Einfluss des Spielers. Das Verhalten von Shepard hat Bedeutung innerhalb des Spieluniversums, auch wenn das Spiel jemanden daran nicht immer durch Popups erinnert.

Gegenwärtig gibt es nur ein Spiel, welches die Entscheidungen des Spielers fortwährend respektiert, ohne ihm mit einem Game-Over-Screen entgegenzutreten: Heavy Rain.

Im Endeffekt wiegen sogar die Entscheidungen von Spec Ops: The Line schwerer als die von The Walking Dead. Denn Spec Ops gibt dem Spieler die Möglichkeit, eine Entscheidung zu treffen, die der bevorzugten Variante des Entwickler zuwiderläuft. Es zwingt den Spieler nicht zu seinem Ende und das ist die große Kunst des Storytellings.

Aber abseits aller Kritik: Die Spiele von Telltale haben mir schöne Stunden beschert, mich zittern und schaudern und das ein oder andere Mal auch sprachlos werden lassen. Telltale hat Charaktere geschaffen, um deren Schicksal ich mich sorge und Welten kreiert, die mich in sich aufsaugen. Damit hat Telltale Geschichten geschaffen, die einzigartig in der Branche sind. Aber spätestens nach Game of Thrones muss Telltale den Entscheidungen mehr Gewicht verleihen, um auch in Zukunft interessant zu bleiben.

The Walking Dead - Season 01 - Lee und Clementine

Die wirklich entscheidende Frage ist: Welcher Mensch möchte man sein?

Trotz aller Anmerkungen kann man aber folgende Einschränkung gelten lassen: Die Entscheidungen haben keinen Einfluss auf das Ende, aber auf den Weg dorthin. Die Spiele von Telltale sind eine emotionale Reise und auch wenn das Ergebnis das gleiche sein mag, geben die vom Spieler getroffenen Entscheidungen zumindest den Gedanken frei, es hätte einen anderen möglichen Weg gegeben.

Um zum Abschluss noch eine Referenz auf The Walking Dead zu nehmen: Es gibt noch eine andere Lesart der möglichen Spielweisen. Die Entscheidungen, die der Spieler trifft, entscheiden nicht über ein mögliches Ende, sondern darüber was für ein Mensch Lee Everett ist. Lee muss in einer Welt zum Helden werden, die sich seiner Kontrolle entzogen hat und die einzige Entscheidung, die er noch treffen kann und die unter seiner Kontrolle steht, ist die, was für ein Mensch er sein möchte.

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